Ernst Ambühler
CH, geboren 1928
Ernst Ambüher
* 1928 in Zürich

1948–1950Besuch der von Willy Guhl geleiteten Fachklasse für Innenausbau an der Kunstgewerbeschule in Zürich
seit 1957selbstständiger Architekt und Gestalter
1967/68Präsident der Vereinigung Schweizer Innenarchitekten (VSI)

Ernst Ambühler machte als Schüler Willy Guhls schon früh auf sich aufmerksam. 1951 entwarf er die Couch EA-967, deren auffälligstes Merkmal der Lattenrost mit dem elegant nach oben gebogenen Kopf- und Fussteil ist. Das mobile Möbel wurde 1954 vom Schweizerischen Werkbund mit dem Prädikat "Die gute Form" ausgezeichnet. 1957 folgte das klappbare Bettsofa EA-616, das zuerst bei Teo Jakob produziert und seit 1996 von Martin Hauser in Lizenz hergestellt wird. Der einfache Klappmechanismus des geometrisch-strengen Möbels wurde 1962 patentiert. Zwei Bügel aus Stahlrohr verbinden Sitz- und Rückenlehne, durch Druck lässt sich die Rückenlehne leicht umklappen, das Sofa wird so zum Bett. 1969 überarbeitete Ambühler sein Bettsofa für de Sede zu der luxuriöseren Version DS-169. Mitte der 1960er-Jahre wandte sich Ambühler verstärkt der Architektur zu. So entwarf er 1957 ein Wochenendhaus in Aesch am Hallwylersee und 1964 vier Ferienhäuser in Orselina im Tessin.

Quelle:
Rüegg, Arthur (Hg.), "Schweizer Möbel und Interieurs im 20. Jahrhundert", Basel/Boston/Berlin 2002










Foto: Jean-Pierre König
andere Namen:
andere Schreibweise:Ernst AmbuhlerErnst Ambuehler
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